Marianne Mendt @popfest.at
Diesem Bild vom 29.12.2021 aus dem Jazzland …

… ist es geschuldet, dass mich Christoph Möderndorfer kontaktierte um es für die Webseite zu nutzen und ich dann mit einem Presseausweis ausgerüstet den Auftritt von Marianne vom Stagepit aus begleiten durfte. https://popfest.at/06/16/marianne-mendt/

Danke Christoph!
Die „beste Band der Welt“ wartete während der offiziellen Eröffnungsworte geduldig auf ihren Auftritt. Hans nutzte die Zeit um Fotos zu machen, die …




… Mario – offensichtlich zwischenzeitlich mit dem selben Augenleiden wie ich „ausgerüstet“ – durch die Unterkante seiner Gleitsichtbrille kritisch und amüsiert beäugte.
(Ein kleiner Einschub hier: Marianne war auch bei Marios 40er Bühnenjubiläum im Jazzland dabei und vergönnte mir an dem damaligen Abend ein paar meiner Lieblingsfotos zu schießen! – Dort ansehen und tippen welche ich meine 🙂 )



gleich geht’s los!


Wie man an Wolfgang Lehmanns Gesten leicht erkennen kann: „MARIANNE MENDT

… und die MEN IN BLACK zelebrieren vor der Karlskirche das Hochamt des Jazz!“ – hat er nicht gesagt!
🙂 Leg ich ihm in den Mund!




Für die LeserInnen, die von der Popseite kommend hier gelandet sind: Johannes hat das Gummiteil NICHT vor der Posaune um den, an seinen Rockzipfeln gut sichtbaren, Gegenwind davon abzuhalten in selbige hineinzublasen! Der Dämpfer dient zur Modulation des Tones! – Gerne auch unverstärkt immer wieder im Jazzland hörbar. :-).

Daniels Trompete könnte auch ein solcher vorgehalten werden – für das Tenorsaxophon von Thomas ist hingegen keine zufriedenstellende, nachbarschonende Vorrichtung verfügbar. Thomas ist auch der Arrangeur der meisten Stücke.



Na kaum ist die Rhytmusgruppe nicht mehr an den Instrumenten, passt schon der Takt nicht mehr! Mario gibt sich zwar alle Mühe aber das gleichzeitige Verbeugen haut nicht so ganz hin :-)!
Die „Zugabe Zugabe!“ Rufe beziehen sich auch nicht auf die Verbeugung, sondern auf die Musik und die kommt …



…. als „Glock’n“ im Duett angestimmt – was, mit Verlaub zu erwarten war. Der gehobene Zeigefinger unterstreicht eine gesangliche Phrasierung und ist keine Maßregelung, der an diesem Abend gesundheitlich angeschlagenen Sofie.

Ein wenig habe ich auch die fotographierenden „Pressekollegen“ beobachtet und den Blick für Impressionen schweifen lassen …

Damit der Dämpfer nicht zu viel wegdämpft gab es noch üppige Verstärkerleistung mit nachgelagerten passenden GANZGANZLAUTsprechern!!
Die aber an dem Abend zu meinem Glück noch nicht bis zum Anschlag genutzt wurden. Tags drauf kam ich nur auf einen Imbiss am Weg zum Theater im Park vorbei. Der Schalldruck motivierte mich mit Nachdruck dazu was ich am Teller hatte schnell zu verdrücken und es dann auch selbst zu tun. Nicht nur die Gleitsichtbrille auch den Tinnitus teile ich mit Mario.


Und was genau, Kollegen, sieht man wenn man da raufschaut!?
Ich meine AUSSER Mendt und Band?


Turm der Schatten auf Kuppelturm wirft …


und wohl die Karlskrone?

Ob das Publikum des Abends auch gottesfürchtig lauschte ist nicht wissenschaftlich untersucht. Den wenigsten war wohl bekannt, was und warum das dort über dem Portal steht. Zugegeben mir auch (abgesehen vom DEUM) darum habe ich danach gesucht:
1713 wütete die Pest in Wien. Sie raffte mehr als 8.000 Menschen hinweg. Kaiser Karl der Sechste versprach, eine Kirche zu bauen, wenn die Pest in Wien besiegt ist – gewidmet seinem Namenspatron dem Heiligen Karl Borromäus. Die Aufschrift an der Kirchenfront erinnert daran. „Vota mea reddam in conspectu timentium deum“ ist dort zu lesen – zu Deutsch: „Ich will mein Gelübde erfüllen angesichts derer, die Gott fürchten.“ Im Giebeldreieck des Kirchen-Portals sieht man einen Engel, der strafend ein Schwert über Wien hält. 1714 war die Seuche überwunden, 1716 konnte mit dem Bau der Kirche begonnen werden.
Quelle: https://wien.orf.at/tv/stories/3121843/
Apropos ORF!

Der lies sich den Abend mit der Marianne auch nicht entgehen und bat den Folgeact mit Anna Buchegger kurz vor dem Auftritt vors Microphon. Ich plauderte noch mit der besten Band der Welt und Marianne ein wenig über das Jazzland, um dann gleich zur Bühne am Nordwestbahnhof des Kultursommers mit den Vienna City Seven weiter zu radeln – mehr dort … https://www.jazzfotos.at/jazzfotos/vienna-city-seven/

