Jazzland Blues

Hans Theessink

JLP-Text: Die Marianne als grandioser Jahresabschluss und Hans Theessink g & hm & voc als fulminanter Auftakt des neuen Jahres – zwei feste Bestandteile in unserem Programm, auf die wir mächtig stolz sind. Wien ist seit Jahrhunderten ein echter Anziehungspunkt für große Künstler aus aller Herren Länder und in Jazz-Zeiten ist das nicht anders geworden. Hans lebt seit vielen Jahren bei uns und unternimmt von hier aus seine weltweiten Tourneen, mit denen er kräftig dazu beiträgt, dass der echte und unverfälschte Blues weiterhin existiert und nicht nur in Form seiner vereinfachten und daher populäreren Ableger namens Rock und Pop am Leben bleibt. Mit seinem profunden Überblick über viele Jahre Blues-Geschichte spricht der Beute-Wiener, dem manchmal liebenswert-köstliche Dialektausdrücke entwischen, die große Gemeinde der treuen Fans der 3-Akkorde an und spannt einen umfassenden Bogen von den 20-ern bis (fast) in die Gegenwart, denn diese tiefschwarze Volksmusik aus den USA – als das Rückgrat der gesamten Popular-Musik – hat bisher alle gängigen Modeströmungen unbeschadet überstanden. Wir erleben Hans – ein echtes Flaggschiff des Blues – „all alone on stage“ mit seiner sonoren Stimme, einer wahren Gitarren-Kollektion & den dazu passenden Mouth-Harps.

Schon wieder nicht ganz alone on stage! 🙂 Am letzten Abend der Woche kamen diesmal noch als Einsteiger: Roland Guggenbichler, Vusa Mkhaya Ndlovu und als „Wiederholungstäter“ vom 2. Jänner auch noch Douglas Linton. Nach Letzterem halten die drei im Beitragsbild gerade ausschau.

Vusa und Roland kennen wohl viele von Mozuluart – Zulu music meets Mozart (formiert im Mozartjahr 2006) und Insigizi. Oder von gemeinsamen Auftritten mit Willi Resetarits.

Der Fotograph dankt: Roland schaut auch Richtung Publikum! Meine Bemerkung zu der trotzdem vorhanden Schwierigkeit lässt sich aus Milicas Antwort darauf interpretieren: „Hast schon einmal g’sehen, dass der Gugg still hält?!!“ :-).

Wobei ich schwer bezweifle, dass die Leitzahl des Handylichtes aus 5 Meter Entfernung daran etwas verbessert hat :-).

Vusa zum vorletzten Bild in den Mund gelegt: „Douglas, fühlst Du Dich auch von hinten beobachtet?“

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