Jazzland Blues

Axel Zwingenberger

Noch steht der Waggon mit dem Bösendorfer vor dem Heizhaus und wartet in der brütenden Hitze (ca. 40 Grad Celsius) auf die Einfahrt.

Die länge meines Schattens täuscht – die Hitze ist noch immer da

Axel, der Eisenbahnliebhaber mit „Heckbeleuchtung“ auf wörtlich SEINER Bühne.

Zwischen den Stücken erläutert Axel launig, dass dieser Wagon der letzte seiner Art weltweit ist und die Drehplattform, auf der der Bösendorfer ruht anno dazumal für die Auffahrt von Limousinen gebaut wurde.

Was ich beim Betreten der Halle für eine Art Whirlpool hielt, ist die Kuppel die ursprünglich oberhalb des Bösendorfer war, damit der Zugbegleiter mit dem Lokführer „kommunizieren“ konnte. Dieses Teil wurde von den ehrenamtlichen Mitarbeitern des Heizhauses restauriert. Über die Montage unterhielten sie sich in der Pause mit dem Eigentümer des Waggons – Axel Z. 🙂 Die originalgetreue Montage der Kuppel bietet dann auch die Möglichkeit besseres Bühnenlicht auf den Akteur zu richten.

Nämlich nicht in Richtung des Publikums leuchtend.

Wenn sie mehr über die Eisenbahnleidenschaft von Axel erfahren wollen – es gibt da ein sehr beeindruckendes Buch inkl. 2 CDs

Manfred, unser Straßhofer Nachbar, beim Sammeln von videoellen Erinnerungen. Wieso Nachbar? Mein Urgroßvater hatte in den ca. 1930ern dort ein Grundstück erworben zuletzt wohnten unsere Eltern dort. Manfred war jahrelang der Freitag 12:00 Besuch meines Vaters bis zu dessen Ableben.

„Komm‘ Michl! Den italienischen Zug will ich mir anschauen – der fährt dann 300 km/h wenn er typisiert ist.“ Ja beeindruckent – wie kam der hierher? „Geschleppt natürlich!“ sagte uns einer der Museumsmitarbeiter „selbewr fahren darf er noh nicht. Die Parkgebühr für die Zulassung ist auch ein kleiner Erlös um das Museum erhalten zu können“

Axel wie immer in dunklem Sakko und langer Hose – auch in der Pause für Beratung rund um Tonträger und Bücher zur Stelle …

… na sowas! Da liegen ja auch Jazzlandprogramme für Juli-August daneben 😉 – Axel hat’s mir erlaubt für das Landl – nach dem Vornamen des Gründers gerne auch „Axelhöhle“ genannt – ein paar hinzulegen 🙂

Nicht nur das Sakko von Axel war durchgeschwitzt, auch für das nette Team des Heizhauses war es ein fordernder Abend …

„Waun de Musik vorbei is‘ ‚“ – konnten sie durchschnaufen – wie die Dampflokomotiven Pffffff!

1 thought on “Axel Zwingenberger

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