Dana Gillespie & Joachim Palden Trio
JLP-Text: Auch wenn man glaubt, die grandiose Dana Gillespie voc in- und auswendig zu kennen (weil man sie seit 1980 mehrmals pro Jahr bei uns im Jazzland erleben durfte), so entdeckt man bei jedem ihrer Auftritte neue Facetten ihrer geradezu unheimlichen Bühnenpräsenz. Mit welcher Lust und Freude sie auch nach vielen, vielen Jahren auf der Bühne den Blues interpretiert, ist nicht nur hörenswert, sondern auch überaus sehenswert. Da ist eine Künstlerin am Werk, die in ihrer Musik vollkommen aufgeht und sich geradezu kindlich über jede neue Idee ihrer Partner freut – und auf diese sofort eingeht. Sie hat Kollegen auf der Bühne, die ihr diesen Enthusiasmus vollkommen zurückgeben – den herrlichen Boogie-Meister an unserem Bösendorfer, Joachim Palden, an der Gitarre Wayne Martin sowie Maria Petrova (Di. und Mi.) und Sabine Pyrker (Do. bis Sa.) am Schlagzeug.
Besetzungsänderung an diesem Abend der Gitarre: Herby Dunkel
Ja Sie sehen richtig am Beitragsbild! Passend zu den eindeutig zweideutigen Texten der Mehrheit ihrer Lieder habe ich wohl die Geste im richtigen Moment aufgefangen 😉 – Thank you Dana!

Es war einer dieser Rekordhitzetage – mit zwei solchen Aggregaten bei den Eingängen versuchten wir ein wenig Kühle in den Keller zu bringen – ob das Plakat des Schrammel-Klang-Festivals in Litschau im Hintergrund, kühle waldviertler Luft abgegeben hat ist eine kleine Hoffnung. (Btw: Dort tritt auch das Joschi Schneeberger Quintett auf! Joschi hat sein: „Servas Koarl“ bekanntlich dem Karl Hodina gewidmet. Einem legendären und leider viel zu früh verstorbenen Crossover-Musiker zwischen Wienerlied und Jazz.)
Aber zurück zu Dana und dem Trio:















Und falls Sie glauben Joachim spielt nach Noten – IRRTUM!
Das iPad ist sein Mischpult :-)!

