Jazzland Blues

Martin Mayers letzter Arbeitsabend + Herbert Swoboda Quintett

BEITRAG IST NOCH IN ENTSTEHUNG – NET HUDELN! –
Wenn ich fertig bin wird es auch hier stehen – deshalb: Do come back please!

JLP-Text: Letzter Arbeitstag für unseren Martin Mayer vor der Pensionierung (ausführliche Infos folgen in der nächsten Post) – mit dem Herbert Swoboda Quintett haben wir eine mehr als würdige Band für diesen besonderen Abend mit an Bord. Herbert Swoboda cl & sax, Thomas Scherrer g, Heribert Kohlich p, Martin Treml b und Wolfgang Kendl dm.
Für Heribert Kohlich ist Aaron Wonesch am Klavier eingesprungen.

Ein besonderes Konzert in vielerlei Hinsicht! Wie schon in der Ankündigung zu lesen, war es für die autochthonen Gäste primär der letzte Arbeitstag von unserem Martin Mayer (Jazzlandposttext ganz unten im Beitrag) um ihn nach 44 Jahren gebührend hochleben zu lassen. Sorry to those tourists who were not able to follow the words in german, we do hope you understood by body language and emotions what was going on. Or a helpful austrian sitting next to you assisted you to understand.

Herberts Quintett gab sich aber alle Mühe die sich in credscendo-diminuendo Wellen ausbreitenden Plaudertöne des Barraums vom Eindringen in den Bühnenraum abzuhalten. Teils Erfolgreich mit forte fortissimo Gegenströmungen – oft weniger, armer Martin Treml bei den Basssoli.

Ich hoffe es ist mir halbwegs gelungen die Stimmung auf beiden Seiten ein wenig einzufangen.

Am Folgemorgen um 10:41 kam schon die erste Nachfragemessage von Herbert „Noch gar kein Beitrag von gestern auf deiner Website?“ welche ich mit mit „Oida! War um 3:00 daham!“ und

… mit diesen beiden Bildern sowie „gerade erst alle von der Kamera runtergeladen ;-)“ beantwortete.
Die obigen beiden Bilder taufte ich schon bei der Aufnahme mit „Alter Ego!“ – mit Vielfachdeutungsmöglichkeit, die mit Deiner Nachfrage noch eine Facette mehr bekam 🙂 .
Aber es sei Dir verziehen lieber Herbert, dass Dir Fad war, weil Du Dein obligates kaltes Jazzlandschnitzel für den Folgetag (vermute für’s Frühstück 🙂 ?) vergessen hast mitzunehmen. Kalter Entzug Jazzlandstyle – und da es von Pute war ganz besonders auf „Cold Turkey“ (rofl) – Zu Deiner Beruhigung: Michi hat ein Teil davon gemundet da er noch nix gegessen hatte, und auch alle anderen Mitesser haben Denier beim Verzehr intensiv gedacht!

So aber jetzt zurück zu Thema – welchem auch immer …

Martin und Gucki – seit 31 Jahren in einer Art Taxler-Ehe 😉 –
Taxler-Ehe? – Was das ist? Ganz einfach: Er fährt die Nachtschicht und sie den Tag!
Martin gestern in einer völlig ungewohnten Rolle – er wurde für den Abend Dienstfrei gestellt – hat er auch durchgehalten …

… bis auf kurze, kleine Rückfälle! „Eigenbedarfsdeckung!“, weil Alkohol im Dienst gab es in 44 Jahren NIE!

Da wir damit gerechnet hatten, dass es ein „Seitenblicke Spezial für Martin“ wird, war das Kassateam des Abends mit Traude und Anna doppelt besetzt. Die beiden durften die vielen MusikerInnen, die kamen um sich von Martin zu verabschieden, empfangen.
Da waren dann auch noch

Christa und Manfred, Thomas (nicht erwischt) und Sonja sowie Dieter – rechtes Bild rechter Rand und unscharf – was in unserem Alter ja nicht schadet als Weichzeichner – gell Dieter 🙂 ? – Aber was sag ich Dieter ist ja um 2 Jahre Älter als ich und wir waren gemeinsam in der Schule so wie …

… Herbert, Manfred und Aaron.
Angeblich fanden sie sich damals mit den Worten: „Spielst Du auch Jazz?!“ „ja!“ –
Und sie tun es alle drei noch immer auf allerhöchstem Niveau!

Auch das Barteam war zahlreich und auch historisch vertreten

Stefan (Bar vor „Ewigkeiten“) von hinten – Martin scheint schon über „JA DAMALS!“ zu grübeln – ich habe ihn erst nachher erkannt ;-).

20:30 höchste zeit mit der „Pensionsbescherung“ zu beginnnen!

Michi, der schon zu Axels Lebzeiten die „Programmierung“, Gestaltung und die Texte der Jazzlandpost und nun als Geschäftsführer aber in der Tilly und Axelschen primus inter pares Tradition agiert, nahm die ungewohnte Rolle am Mirko mit zartem aber schnell verflüchtigtem Lampenfiber sourverän ein! Unglaubliche 44 Jahre Martin Mayer im Jazzland an den „Tablets“ brauchen selbst im schnellsten Zeitraffer ihre Zeit bis es dann endlich soweit ist für die Pensionsgeschenke…

… brauch ich da einen Notenschlüssel zum Aufsperren? – Nein, aber nach Julius, der seine perfekt formulierte Rede daheim im Drucker liegen gelassen hat, wirst auch Du lieber Martin eine abliefern müssen!
Vorher sei aber noch festgehalten, dass sich Michi bei Veri und Julius für das freihalten seines Rückens von Magistraten, Hausverwaltungen und Steuerberatungsbelangen überschwänglich bedankte!

Also Martin! So sind die Rituale nun einmal! Na gut …

Martin, bislang hörte ich Dich meistens nur „Test Test Test“ ins Microphon sprechen. Diesmal erfurhen wir, daß Axel Dich, den Buben vom legendären Schlagzeuger dem „Mayer Poldi“ fragte, ob Du wegen eines Ausfalles Kellnerierend aushelfen kannst – und das wars dann für die nächsten 44 Jahre.
Als Du am Ende zu der Stelle kamst wo Du Dich beim Publikum dafür bedankst, daß sie zu 99,9% alle freundlich und nett waren und Dir sich nie die Frage stellte den Arbeitsgeber z wechseln, hatte ich den Eindruck dass Deine Stimme ein wenig brach – stimmst 😉 ? – Aber gleich drauf mit Pose überspielt!


Der Zustimmung, meine verwackelten und tw. abgeschnittenen Videoclips der Reden hier zu verlinken, harre ich noch:
Michi? Martin?

Für Lea und Elly beim Samba kam noch genug Sound rüber in den Barraum

Christian hatte sicher die weiteste Anreise aus Dalls/Texas. Hingegen fün den fünf Freunden den USA, die hier völlig disruptiv Karten stand Handy spielten waren, 4 aus Kopenhagen und einer lebt seit einer Woche in Wien – er hat mir versprochen jetzt öfter zu kommen.

Für Martin und Gucki … (WIESO eigentlich Gucki? …

vielleicht darum? … sorry! Foto+Text hat sich wieder einmal aufgedrängt 🙂 – wenn Gucki es nicht mag tu ich es wieder aus!)

… spielte Herberts 5-tett den „Wild Man Blues“ von Louis Armstrong

Der am Anfang angekündigte Text aus der Jazzlandpost Sept-Okt 2026:

Liebe JAZZLAND-Familie!

Wir starten rein in die neue Jazzlandsaison, voller Elan und Vorfreude, und mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Weinend deswegen, weil wir mit der Pensionierung unseres Martin Mayer einen Mitarbeiter verlieren, den man sich nicht besser hätte wünschen können. Seit 44 Jahren ist Martin ein unverzichtbarer und wesentlicher Bestandteil des Jazzlands, sein unermüdlicher Einsatz und seine nie enden wollende Begeisterung für den Club und die Musik sind wohl einzigartig. Martin wurde in Wien (ja, richtig gelesen, er ist gebürtiger Wiener…) als Sohn des Schlagzeugers Leopold Mayer geboren und ist somit wohl bereits als Baby mit dem Jazz infiziert worden. In sehr jungen Jahren ging es dann mit der Mutter nach Bonn, wo er sowohl die Schule als auch eine kaufmännische Ausbildung absolvierte. Zurück in Wien begann Martin dann bereits 1982 im Jazzland, unterbrochen nur durch die Absolvierung des Grundwehrdienstes. In erster Linie natürlich als Kellner, er war jedoch immer, bis zuletzt, in so vielen Dingen auch rechte Hand bzw. verlängerter Arm von Axel und Tilly bzw. jetzt von Julius und mir. Martin kümmerte sich ebenfalls immer um die Anliegen der Musiker bezüglich der Bühne im Club, hatte immer ein offenes Ohr sowohl für unsere Gäste, unsere Musiker als auch für uns. Lange Rede, kurzer Sinn, ohne Dich, lieber Martin, wäre das Jazzland nicht der Club, der er heute ist. Nun kommen wir zum lachenden Auge, wir freuen uns wahnsinnig für Dich und Deine Gucki, dass ihr nun gemeinsam euren mehr als wohlverdienten Ruhestand genießen könnt und wünschen Euch für den kommenden Lebensabschnitt nur das Allerbeste!

Vielen Dank für einfach alles…

Tilly und Julius Melhardt, Michael Schlacher & die gesamte Jazzland-Crew. Keep swingin‘!

PS: Das Beitragsbild entstand am 18. Juni 2021 und wurde dort schon veröffentlicht – ganz nach unten scrollen ;-). Es bekommt einen Ehrenplatz neben dem Axel mit der Wurst, welches auch ein Bild mit Geschichte ist: Martin machte das Foto von Axel bei einem Würstelstand auf der Mariahilferstrasse im Jahr hmmm um ca. wieviel Uhr? – … wann war’s genau Martin?

Und dieses wird an der Bar zu sehen sein:

ECHT JETZT? Als ich das Foto hochladen will kommt die Message in WordPress: Das Uploadlimit für die Webseite ist überschritten – ok ich werd‘ versuchen das zu beheben – aber irgendwie kommt es mir schon gruselig vor, dass es genau an DIESER Stelle passiert! Ist es ein Zeichen? – Nö purere Zufall sag ich als tiefgläubiger atheistischer Agnostiker 🙂 !
BEHOBEN – sonst könnten Sie es ja gar nicht sehen … 🙂

Da hamm‘ mas! Ein Benutzerdenkfehler WIE IMMER! – Das Einzelfoto war vom 35 MMB großen RAW ausgehend ediert für den Ausdruck und daher mit 13,2 MB einfach immer noch zu gross.


Was wurde editiert – na such‘ die Unterschiede …

🙂

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