Rex Richardson – Trumpet Madness
JLP-Text: Heinz Czadek – der in der großen weiten Jazzwelt fast noch mehr geschätzt wird als bei uns – brachte vor vielen Jahren einen jungen Trompeter ins JAZZLAND, der uns und unserem Axel vollkommen unbekannt war: Rex Richardson. Er begeisterte uns bei einer kurzen Session und stattete uns in den folgenden Jahren regelmäßige Besuche ab. Das Down Beat Magazine vergleicht ihn mit Freddie Hubbard und Woody Shaw, die klassischen Kritiker bewundern ihn als starken Interpreten der schwierigsten tp-Concerti (da gleicht er dem unvergessenen Art Farmer), und wir freuen uns sehr, Rex jetzt nach einigen Jahren wieder bei uns begrüßen zu dürfen. Er brilliert in den verschiedensten Formationen, wir hören ihn dieses Mal am Fr. und Sa. Trumpet Madness mit Daniel Nösig, Alex Sipiagin tp, Matyas Bartha p, Danny Ziemann b & Christian Sallfellner dm.
Die Auflösung des Rätsels aus Beitragsbild:

Danny endlich einmal ohne Kappe:



Wobei DER Blick erinnert mich ein wenig an …

… Jack Nicholson in „Shining“ 🙂 – Hey – Danny! This was a compliment!
Die dichte Frontline behinderte den Blick auf die Rhythmusgruppe enorm, darum von Christian nur dieses geschafft und …

… Matyas nur in der Totale







Ein Tipp unter uns Tinnitus- und einhergehend Hyperakkusisleidenden: Drei derart kraftvolle Trompeten sind auch mit den an der Kassa für den Fall der Fälle vorrätigen Ohrstöpsel noch immer ausreichend gut hörbar, aber es ist weniger schmerzhaft. Versäumen sollte man ein solches Konzert deshalb aber nicht!
Denn die Tutti sind auch nicht durchgehend! Wie man an Daniels tromptenlosem Gesicht erkennen kann:

Der an dieser Stelle seinen Kollegen lauscht!
Apropos Gesicht: Bei Christian war eventuell auch ein wenig „Wut um den verlorenen Groschen!“, der in seinem Fall ein 100 Euro Schein war, dabei. Die ganze Story? Ok:
Vor dem Konzert hat Christian irgendwo im Jazzland einen 100derter angebaut. Kurz vor Ende erzählte mir das Martin im Vorbeigehen, als ich am Weg zur Toilette war. In der Kurve ein Blick nach unten „Da liegt ein Papierl … was die Leute doch alles einfach fallen lassen!“ – danach gebückt und die Konsistenz einer Banknote begriffen. – Neben dem eingangs erwähnten Tinnitus kann ich auch eine lebenslangen Rot-Grün-Schwäche aufwarten. Oha! Ein Hunderter! – „Christian könnte es sein, dass Du den da unten verloren hast?“ – WOW! Der ist noch da – fast vier Stunden lag der zerwutzelte Hunderter im Landl am Boden – was für ehrliche Gäste wir im Jazzland haben! Die Freude in Christians Gesicht hab ich nicht mehr fotografiert ;-).

